SportsVision

SportsVision

Gutes Sehen ist mehr als ein Visus von 100%.

Gutes Sehen im Sport bedeutet

  • Präzise Fixierung und Verfolgung des Balls
  • Genaue Ball- und Geschwindigkeitseinschätzung
  • Perfektes Timinga
  • Ausgeprägtes Antizipationsverhalten
  • Exakte Hand-Auge-Koordination
  • Etc.

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Jeder Athlet, jeder Trainer weiß um die entscheidende Bedeutung dieser visuellen Fähigkeiten für das Spiel, doch die Voraussetzungen, in diesem Fall das visuelle System, werden vernachlässigt.

In der Kette von Bild-/Informationsaufnahme über die Verarbeitung im Gehirn bis zur Umsetzung in Entscheidung (Auge-Hand-Koordination) gibt es muskuläre und neuronale Störungen, die zu einer langsamen oder schlechten Performance führen können.

Im SportsVision Training werden visuelle Defizite erkannt und spezifisch, zielorientiert und nachhaltig trainiert.

Hier ein Beispiel – ein ambitionierter Tennisspieler fragt:

„Mein Problem ist, dass ich den Ball nicht genug mit den Augen fixiere, sondern dazu neige, den Kopf zu verreißen. Ich weiß, dass die Kontaktzeit zwischen Bespannung und Ball nur ca. 4/1000 sec beträgt und man den Aufprall gar nicht sehen kann. Wenn man Zeitlupenaufnahmen z.B. von Federer sieht, ist genau zu erkennen, wie ruhig der Kopf nach dem Schlag ist und wie lange die Augen noch auf dem Treffpunkt verharren. Ich habe schon einige "Tricks" probiert; z.B. aus dem Buch "the inner Game of Tennis". Dort wird empfohlen, die Nähte des Balles zu fixieren. Ein anderer Tipp besteht darin, die Schriftzüge auf dem Ball zu erkennen. Wenn es mal klappt, spiele ich mindestens eine Klasse besser, es stellt sich aber einfach nicht dauerhaft ein. Wie kann man das also besser verinnerlichen? Federer denkt da bestimmt nicht mehr drüber nach.“

Tipps wie zum Beispiel „Schau einfach auf die Naht“ oder „Lies den Schriftzug“ sind hilfreich, jedoch Spieler mit unerkannten Defiziten in der Blickmotorik werden davon nicht profitieren können. Schlichtweg weil sie nicht über die notwendigen körperlichen, in diesem Fall augenmuskulären, Voraussetzungen verfügen.

Federers oben erwähnte Fixierungsfähigkeit bezeichnet die Wissenschaft als „Quiet Eye“, d.h. der Spieler muss die Fixierung auf einem stillen oder auch bewegten Objekt bis zu einer Sekunde halten können, ohne willkürliche oder unwillkürliche Blicksprünge zu machen. Die Übungen, ein ruhiges  Auge wie Federer zu bekommen, sind Bestandteil eines SportsVision-Trainings.

„Keep your eyes on the ball, we teach you how!“

 

 

Sabine Nebendahl & Stefanie Hennigfeld
DynamicEye Trainer